News Ferdinand Ruef: Mistelzweig 4. Juni 2020

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„Ein Bild: Ein Straßenarbeiter schlendert nach getaner Arbeit nach Hause, ist auf dem Weg. In der Hand ein Eimer mit Farbe, der Eimer hat ein kleines Loch, verliert immer ein wenig Farbe. So zieht sich eine verschlungene Spur aus Liniensegmenten den Weg entlang... Die Bewegung ist sichtbar, hat was Organisches... Bewegung ist organisch, ist Veränderung. Darum ein Mistelzweig für das neue DOCK 20, soll Glück bringen (man sollte sich darunter küssen).“ (Ferdinand Ruef)


Für den Eingangsbereich des DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein wurde der Vorarlberger Künstler Ferdinand Ruef gebeten, eine seiner Zeichnungen zu realisieren. Die Leichtigkeit, Spontaneität und wohlüberlegte Reduziertheit seines Strichs vom Papier in die permanente Form eines Deckengemäldes zu übertragen, war Herausforderung und ist Ergebnis aufwendiger Material-, Farb- und Formrecherche. Entstanden ist ein abstrahierter Mistelzweig, der organisch und elegant vom Außenraum in den Innenraum wächst und die Architektur aus den 1970er Jahren gleichzeitig unterstreicht und aktualisiert.
Ferdinand Ruef (geb. 1966 in Bregenz) lebt und arbeitet in Wolfurt.
fedhe.eu/exhibition

Ferdinand Ruef
"Mistelzweig", 2020
Gespachtelte Acrylzeichnung an der Decke
 

 

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