2026.3: Jala Wahid
Laufzeit: 3.10.2026–16.1.2027
Eröffnung: 2.10.2026, 19:00
Jala Wahid arbeitet mit Skulptur, Film, Sound und Installation. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie das emotionale Potenzial von Material und Politik vor dem Hintergrund des Erbes von Imperium und Kolonialismus. Ihre Arbeiten sind ästhetisch verführerisch, sinnlich und oft von einer delirierenden Intensität geprägt. Sie entwickeln ein Gegennarrativ zu kolonialer Rhetorik, indem sie umkämpfte Geschichtsbilder mit poetischen Ausdrucksformen verbinden. Wahid setzt sich mit den Vielschichtigkeiten von Nationalismus, Geschichte und Ikonografie auseinander sowie mit Fragen des Archivierens und der Bedingungen von Existenz.
Jala Wahid lebt und arbeitet in London, Großbritannien. Sie hatte Einzelausstellungen unter anderem im GAK Bremen (2023), im Kunstverein Freiburg (2023), im Tramway, Glasgow (2023), sowie im BALTIC Gateshead (2022). Ihre Arbeiten waren zuletzt in Gruppenausstellungen zu sehen, darunter im MK Gallery, Milton Keynes (2024), im Stavanger Art Museum, Norwegen (2023), im Goldsmiths CCA, London (2022), im CAPC Musée d’art contemporain, Bordeaux (2020), im SculptureCenter, New York (2019), im Arnolfini, Bristol (2019), im De La Warr Pavilion, Bexhill (2019) und im Nottingham Contemporary (2018). Von 2012 bis 2019 war Wahid Mitherausgeberin des SALT. Magazine. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und institutionellen Sammlungen weltweit, zuletzt unter anderem bei Lafayette Anticipations, Paris, und FRAC Grand Large, Dunkerque.